Info ab Hof

Mai 2026

Pferde beim fressen

Aktuell integrieren wir ein neues Pensionspferd in unsere kleine Pferdegruppe. Zusammen mit ‘Leslie’, einer älteren Appaloosa Stute teilt sich die 10-jährige Paint Horse Stute ‘Spoty’ zukünftig einen unserer 2-er Offenställe. Zurzeit ist der Stall noch mit Paneelen abgetrennt – so lernen sich die beiden Pferde vorerst via Geruch und Sichtkontakt kennen und werden schrittweise und mit der nötigen Sorgfalt zusammengeführt. Nach ein paar Wochen beginnen wir die beiden Pferde auf der Weide zusammen zu führen. Sobald Spoty dann auf der Weide ganz in die Gesamtpferdegruppe integriert ist, entfernen wir auch im Innenstall die Abtrennung. Die Pferdeintegration braucht Zeit und Geduld – unsere Erfahrung ist, dass sich diese langsame Annäherung durchaus lohnt, damit das Zusammenleben der Pferde danach nachhaltig positiv verläuft und die Zufriedenheit der Pferdepensionär:Innen hoch bleibt.

Aussaat auf dem Feld Seit einigen Jahren hat sich die Wildschweinpopulation in unserer Region vergrössert. Auch auf unserem Betrieb sehen wir uns vermehrt mit Wildschweineschäden in den Wiesen, Weiden und nun auch in den Ackerkulturen konfrontiert. Das Wildschwein sucht nach Futter und wühlt die Felder teils in tiefen und breiten Furchen auf.

Der Kanton Bern verfügt über eine entsprechende Verordnung über die Verhütung und Entschädigung von Wildschäden. Der Schaden, den die Wildtiere an landwirtschaftlichen Kulturen, an Nutztieren oder am Wald verursachen, wird via Gesuchstellung entschädigt, soweit die geschädigten Bewirtschafter:innen alle zumutbaren Massnahmen zur Verhütung von Wildschäden getroffen haben.

Aktuell waren wir gezwungen die beiden diesjährigen Bio-Sonnenblumen-Felder mit einem 1.5 km langen Elektrozaun abzuzäunen, damit die täglich angerichteten Wühlschäden in den frisch angesäten Feldern unterbunden werden konnten. Wildschäden an landwirtschaftlichen Kulturen vermindern die landwirtschaftliche Wertschöpfung; die Entschädigung des Kantons deckt die Gesamtkosten unserer Aufwendungen und des Ernteverlust nicht - und Obelix wohnt leider nicht in Bärfischenhaus.


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Herzlichen Dank und freundliche Grüsse aus Bärfischenhaus
Reto Streit & Ursula Knuchel Streit

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